Sulgen. Bauunternehmer Rolf Beerli
möchte mit der Erstellung von Eigentumswohnungen in
Sulgen ein Bedürfnis in abdecken. Interesse scheint
vorhanden zu sein. «Von den insgesamt elf geplanten
Wohnungen sind bereits zwei verkauft und mit sechs
Interessenten sind die Verhandlungen weit
fortgeschritten.»
Abseits der verkehrsreichen Strassen fuhren am Montag
die Bagger auf. Am abfallenden Hang der Winkelstrasse,
angrenzend an die Landwirtschaftszone, soll bis zum
Eintreffen des ersten Schnees im November/Dezember das
Dach des Neubaus aufgesetzt sein, erklärt Beerli. Der
Uttwiler Architekt Fredy Iseli erklärte, dass das Haus
in Minergie-Standard und zudem mit Wohnungen im
gehobenen Standard gebaut werde. Geplant ist die
Erstellung von zwei Attika-Wohnungen, sechs
41/2-Zimmer-Wohnungen sowie drei 31/2-Zimmer-Wohnungen.
Einfluss darüber nehmen, was in der Gemeinde gebaut
werde, könne der Gemeinderat nicht, unterstrich
Gemeindeammann Hans Ziegler. «Aber wir sind froh, dass
wieder etwas geht.» Ziegler verwies auf weitere derzeit
in der Gemeinde laufende Bauprojekte, neben anderem den
Abbruch und Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit
Mietwohnungen an der Gartenstrasse 10 und 12. Und Rolf
Beerli ergänzt: «Wir haben uns für dieses Projekt
entschieden, weil derzeit in Sulgen keine
Eigentumswohnungen gebaut werden.» Zudem seien in Sulgen
nach seinem Wissensstand seit längerer Zeit keine
Eigentumswohnungen mehr erstellt worden.
Übereinstimmend wurde am Spatenstich bemerkt, dass der
Neubau abseits des Verkehrslärms entstehen wird. Die
neuen Bewohner würden wohl kaum etwas vom Verkehrslärm
der Kradolfer- und der Weinfelderstrasse zu hören
bekommen. Zudem öffnet sich den Wohnungseigentümern ein
weiter Blick Richtung Schönenberg und das Thurtal. «Und
es bietet sich eine sonnige, helle Wohnlage», ergänzt
Rolf Beerli. Dass das Wetter beim Baubeginn passte,
wurde als ermutigend gewertet.